BIOGRAPHIE

Musikerin - Musiktherapeutin - Seelsorgerin

 

Mit 6 Jahren begann meine musikalische Ausbildung am Akkordeon. Gesungen habe ich schon immer viel und gerne, sei es in Chören, in der Schulband oder im zweistimmigen Duett mit meiner Mutter, die insbesondere viele alte badische Lieder kannte.

 

Aus Liebe zu Irland wechselte ich vom klassischen Orchester später als Akkordeonistin und Sängerin in die Irish-Folk-Band "The Skelligs". Das war die Zeit, in der ich bei einem Konzertbesuch zum ersten Mal mit einer keltischen Harfe direkt in Berührung kam. Ich war getroffen und wusste sofort: Das ist mein Instrument! Obwohl es noch kein Internet gab und Harfen nicht verbreitet waren, fügte es sich in kürzester Zeit, dass ich mit einem süddeutschen Harfenbauer zusammen meine keltische Harfe selbst bauen konnte. Mit 'Petronilla' startete ich zunächst als Autodidaktin und das Abenteuer Harfe begann.

 

Bald ging der Wunsch nach einer Konzertharfe in Erfüllung. Ich absolvierte Harfenstudien bei erstklassigen, international bekannten LehrerInnen wie Maria Palatine, Prof. Therese Reichling, Dominique Bouchaud, Wendy Stewart und parallel eine Gesangsausbildung. Mit Tiroler Volksharfe war ich Mitglied vieler Ensembles, überregional bekannt waren  'Petra Zöller & Andreas Preponis' ( Harfe, Schlagzeug, Gesang) sowie 'Harfenduo Kristallträume'. Es begann eine rege Konzerttätigkeit mit CD- und TV-Produktionen und zahlreichen Events mit interessanten KünstlerInnen.

 

Seit meiner ersten Harfenbegegnung fasziniert mich der himmlische und obertonreiche Klang. Dieser Klang erschafft neue Räume und bahnt sich einen Weg direkt ins Herz. Körper, Geist und Seele kommen zur Ruhe, werden inspiriert und erfrischt.  Um Menschen über die musikalische Unterhaltung hinaus ein Stück ihres Weges zu begleiten, ihre eigenen Ressourcen, ihre Lebendigkeit und Kreativität zu fördern, absolvierte ich von 2016 - 2019 Ausbildungen zur Musiktherapeutin und Klinikseelsorgerin. 

 

Schon im alten Israel wurde der für sein schönes Harfenspiel bekannte Hirtenjunge und spätere König David von der Schafweide weg an den Hof des Königs Sauls gerufen. Er sollte mit den zarten Klängen seiner 10-saitigen Harfe den kranken König von seiner schweren Depression heilen. Was David durch sein geistlich inspiriertes Harfenspiel auch gelang. So war er der erste schriftlich erwähnte 'Musiktherapeut'.